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Gesamtes Glossar
Kater

Als Kater werden im Allgemeinen starke Kopfschmerzen, Übelkeit und Unwohlsein bezeichnet – als Folgen zu hohen Alkoholkonsums am Vortag. Ein Kater kann bis zu drei Tage lang die Leistungsfähigkeit einschränken. Ist der Kater stark, kommt es durch eine Magenschleimhautreizung zu Erbrechen und Appetitlosigkeit. Genauso werden geistige und motorische Fähigkeiten beeinträchtigt. Hauptursache der Kopfschmerzen ist der durch den Alkohol entstandene Verlust an Körperflüssigkeit (Dehydratation). Aber auch die buchstäblich „dicke Luft“ in den meisten Kneipen, zu wenig Schlaf in einer durchfeierten Nacht und Zellgifte, die im Körper beim Alkohol-Abbau entstehen, tragen ihren Teil dazu bei. Die empfohlenen Gegenmittel für „den Morgen danach“ sind z.B. eiweiß- und fettreiches Essen, insbesondere Fisch, Saures oder sauer Eingelegtes (z.B. Rollmops) sowie eine vermehrte Flüssigkeitszufuhr (sogenanntes „Katerfrühstück“). Das Unwohlsein nimmt etwas ab, wissenschaftlich bewiesen ist die Wirksamkeit dieser Speisen gegen den Kater allerdings nicht. Auch leichte körperliche Betätigung und frische Luft können helfen, den Kater weniger stark zu spüren.

Koma

Das sogenanntes „Komasaufen” (s. auch „Binge Drinking“) kann tatsächlich zu einem komatösen Zustand führen. Dieser ist gekennzeichnet durch eine tiefe Bewusstlosigkeit, in der keine Reaktion auf äußere Reize mehr erfolgt. In solchen Zuständen gibt es Betrunkene, die mitten im kältesten Winter draußen im Schnee liegen und erfrieren.

Korsakow-Syndrom

Dauerhafter Alkoholkonsum kann zum Absterben ganzer Hirnregionen führen, eine starke Gehirnschädigung ist die Folge. Charakteristisch für dieses Korsakow-Syndrom sind drei Symptome:

  • Gedächtnisverlust (Amnesie): Die Betroffenen können sich keine neuen Informationen mehr merken. Erlebte Inhalte aus der Vergangenheit können nicht verarbeitet oder richtig wiedergegeben werden.
  • Verloren gegangene Erinnerungen werden durch Geschichten ersetzt, die falsch sind, aber von Betroffenen selbst als wahr empfunden werden.
  • Desorientierung: Betroffene befinden sich gedanklich häufig zu einer anderen Zeit an einem anderen Ort.