Zeit für Frühlingsgefühle


Warum fühlen wir uns eigentlich so lebendig, wenn es wärmer wird?

05.04.2019 – Hattest du auch schon mal das Gefühl, du könntest die Sonnenstrahlen riechen? Damit liegst du gar nicht so falsch. Es sind die Duftnoten der verschiedenen Blumen und Tiere, die das Gehirn mit anderen Sinneseindrücken verknüpft, zum Beispiel mit dem Zwitschern der ersten Vögel. Man verbindet diese Eindrücke und Informationen dann unterbewusst miteinander und stellt einen Bezug zu alten Erinnerungen an den Frühling her. Die Leichtigkeit, die die Menschen im Frühjahr verspüren ist aber auch der Sonne zuzuschreiben. Nicht nur, dass durch sie alles viel freundlicher aussieht und die Winterjacke wieder zurück in den Schrank gehängt werden kann. Durch die erhöhte Lichtzufuhr werden Hormone im Körper freigesetzt und andere eingedämmt. Beispielsweise wird das Schlafhormon Melatonin reduziert, dadurch fühlt man sich wacher und ausgeschlafener. Gleichzeitig werden vermehrt die Glückshormone Serotonin und Dopamin ausgeschüttet – und das sorgt für gute Laune. Viele Erwachsene trinken Alkohol, um so ein Glücksgefühl zu verspüren. Das ist allerdings keine gute Idee, denn Alkohol ist selbst in kleinen Mengen gefährlich und das Risiko, abhängig zu werden, ist hoch.

Foto: adobestock/Jelena Ivanovic