Vogel übers Netz


17.10.2014 - „Indiaca“ ist ein Sport für Hand und Hirn.

17.10.2014 - Sie schlingert, taumelt und trudelt auf den Boden zu, die „Indiaca“. Jetzt gilt es für die oder den am nächsten Stehenden: Arm raus und mit der Hand zurückschlagen. Doch die Fläche der „Indiaca“ – dem flachen, gelben Lederball, bestückt mit vier charakteristischen knallroten Federn – ist gerade mal so groß wie der eigene Handteller. Da braucht man volle Konzentration beim Zielen. „Indiaca“ macht großen Spaß. Dieser aus Südamerika stammende Sport heißt wie das Spielgerät und erinnert an Volleyball. Ziel ist es, den Ball so über ein Netz zu spielen, dass er beim Gegner den Boden berührt. Man darf Hände und Arme bis zu den Ellenbogen für die Schläge nutzen. Ganz egal, ob zu zweit oder zu dritt, ob mit oder ohne Netz – „Indiaca“ beginnt, sobald einer den Ball in die Luft schlägt.