Stimmt das wirklich?


Wir haben mal geschaut, was hinter bekannten Alkoholmythen steckt.

Mythos 1: Kaffee oder eine kalte Dusche helfen beim Ausnüchtern

Falsch. Dass ein starker Kaffee, schwitzen oder eine kalte Dusche helfen, den Alkohol schneller abzubauen, ist ein Irrglaube. Man fühlt sich vielleicht für kurze Zeit frischer, aber an der Blutalkoholkonzentration ändert sich nichts. Die Leber von Jugendlichen ist außerdem weniger leistungsfähig, als die von Erwachsenen. Darum dauert es bei jungen Leuten sogar länger, bis der Alkohol abgebaut ist.

Mythos 2: Alkohol im Essen verkocht

Falsch. Ein Schuss Likör oder ein Schluck Wein – alkoholische Getränke können Speisen verfeinern und ihnen ein besonderes Aroma verleihen. Dass der Alkoholgehalt beim Kochen vollständig verdampft, ist aber ein Märchen: Zwar verdunstet Alkohol bei 78 Grad Celsius, doch der Alkohol verbindet sich mit Fett. Und das hält die Alkoholmoleküle fest. Nach einer Viertelstunde kochen sind noch 30-40 Prozent des Alkohols vorhanden.

Mythos 3: Wer bei einer Alkoholsorte bleibt, wird nicht so schnell betrunken

Falsch. Der Körper weiß nicht, was jemand trinkt, sondern wie viel davon. Dabei ist es egal ob man den ganzen Abend nur Wein, Bier oder Cocktails trinkt. Bei alkoholfreien Cocktails sind Kopfschmerzen am nächsten Tag kein Thema – Rezepte findest du hier.

Foto: adobestock/Nejron Photo