April, April!


Darüber lacht man in anderen Ländern am 1. April.

29.03.2019 – 1564 hat das erste Mal jemand in Bayern die Bezeichnung: „Jemanden in den April schicken” aufgeschrieben. Das war wohl der erste dokumentierte Aprilscherz. Auch heute versuchen wir, jedes Jahr aufs Neue einen Dreh zu finden, mit dem wir unsere Freunde oder Verwandten auf den Arm nehmen können. Auch Radiosender oder Zeitungen mischen kräftig mit: Ein berühmtes Beispiel ist der britische Nachrichtensender BBC, der 1957 einen Beitrag über die Spaghetti-Ernte veröffentlichte. Daraufhin riefen viele Zuschauer beim Sender an, die auch gerne einen Spaghetti-Baum im Garten hätten. Auch in anderen Ländern kennt man Aprilscherze: In Frankreich, Italien, Belgien und der Schweiz versuchen die Menschen gebastelte Papierfische auf den Rücken von einem Freund, einem Familienmitglied oder auch einfach einer fremden Person im Bus zu kleben. Wenn der andere das nicht bemerkt, war der Streich erfolgreich. Und wen schickst du dieses Jahr in den April? Das Wichtigste dabei ist, dass durch den Scherz niemand verletzt wird und kein fremdes Eigentum zu Bruch geht. Das würde nämlich eine Grenze überschreiten und das wäre nicht mehr lustig. Auch Menschen, die zu viel Alkohol trinken, überschreiten oft Grenzen.

Foto: Africa Studio